Direkt zum Hauptbereich

Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit

Ein Tag. So viele Gefühle. Angst. Hoffnung. Freude. Vermissen. Wut. Glück. Warum? Viele Gründe.

Zwei Zusagen hab ich schon fürs FSJ. Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Freu ich mich? JA. Hab ich Angst? JA. Es stellen sich mir so viele Fragen. Was wird mir die Zukunft bringen? Wo schlägt es mich hin? Finde ich neue Freunde? Behalte ich meine alten Freunde?

Gestern bekam ich die wundersame Wirkung eines Lächelns zu spüren. Als ich von der Schule nach Hause ging lief ein kleines Mädchen hinter mir. Vielleicht acht oder neun Jahre alt. Klein, zierlich, blond, trauriger Blick. Meine Laune war grauenvoll, ich wusste mir steht ein sehr einsames Wochenende bevor. Alle haben etwas zu tun, nur ich nicht. Zwei meiner besten Freundinnen sind weg, miteinander. Das ist an sich kein Problem mehr für mich, aber es ist einfach unglaublich langweilig, ein komplettes Wochenende ohne seine Freunde, da einige nicht mal zugang zu ihren Hnadys haben.... Aber zurück zur Geschichte. Als ich also so ging, mir kleine Schneeflocken ins Gesicht peitschten, ich über die Straße ging und dabei zurück sah, um zu prüfen ob ein Auto kommt, da traf mein Blick den des kleinen Mädchens. Sie lächelte. und zwar eines dieser Kinderlächeln, die sich vom Mund über die Augen bis auf die ganze Umgebung ausbreiten... ☺


Beliebte Posts aus diesem Blog

Stimme zeigen

Ich rede, du hörst zu. Du redest, ich höre zu. Wir reden, du hältst mich. Wir reden, ich halte dich. Du bist da. Ich bin da. Echte Freundschaft.

Mein momentanes Leben in Bildern

Brausepulver

Es ist Samstagmorgen, 06:54 Uhr, die Sonne geht gerade auf und ein paar Vogel(damen?) tauschen vor meinem Fenster den neuesten Klatsch und Tratsch aus. Ich liege im Bett, noch irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit und lausche dem Schauspiel. Irgendwann fangen die Kirchenglocken von Gegenüber an zu läuten - nanu, das tun die doch sonst immer erst um acht - und bringen mich ein bisschen weiter hinein in die Wirklichkeit. Ich beginne zu lächeln, denn ich genieße die Helligkeit, die noch nicht störend ist, sondern ein echtes, literarisches Wachkitzeln durch die ersten Sonnenstrahlen. Schon in ein paar Wochen wird das anders sein - denn wenn die Sonne früher aufgeht, dann fallen um diese Zeit keine sanften Lichtstrahlen durch die Zimmer, sondern da ist die Ecke, in der das Bett steht, hell erleuchtet. Eine volle Woche liegt hinter mir. Eine Woche voller Lärm, Kinderlachen und ihrer Tränen. Eine Woche Skepsis und fröhliches Augenglitzern und noch so vieles mehr. Eben eine Woche voller ...