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Reset. Aus hinter der Schulbank wird vor der Schulbank

Nun ist es also soweit: morgen ist Schulanfang

Letzte Woche die Einführungstage, heute die erste Konferenz und ich hab mein Klassenteam kennengelernt, morgen kommen dann die Schüler... Auch die andren Mitarbeiter kenne ich schon- besonders die neuen- und hab eigentlich einen durchwegs positiven Eindruck. Verstehe mich mit den anderen Praktikanten, verstehe mich mit meinem Klassenteam, mag die Schule.
Eigentlich glaube ich, dass das Jahr ein gutes Jahr wird.

Aber die Nachmittage und Abende sind lang. Lang und einsam. Klar, früher oder später werde ich Kontakte- richtige Kontakte- knüpfen, mich hier einleben, die Zeit sinnvoll nutzen können.
Doch wer weiß, wie lange das noch dauert? Wann finde ich Freunde? Wie schaffe ich es meine Freunde zuhause nicht zu vernachlässigen? Genug mit meiner Familie zu machen schaffe ich noch...

Hach ich hab Angst vor den kommenden Tagen...Und dieses ständige Alleinsein macht das ganze eigentlich nicht besser...

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Ich rede, du hörst zu. Du redest, ich höre zu. Wir reden, du hältst mich. Wir reden, ich halte dich. Du bist da. Ich bin da. Echte Freundschaft.

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Es ist Samstagmorgen, 06:54 Uhr, die Sonne geht gerade auf und ein paar Vogel(damen?) tauschen vor meinem Fenster den neuesten Klatsch und Tratsch aus. Ich liege im Bett, noch irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit und lausche dem Schauspiel. Irgendwann fangen die Kirchenglocken von Gegenüber an zu läuten - nanu, das tun die doch sonst immer erst um acht - und bringen mich ein bisschen weiter hinein in die Wirklichkeit. Ich beginne zu lächeln, denn ich genieße die Helligkeit, die noch nicht störend ist, sondern ein echtes, literarisches Wachkitzeln durch die ersten Sonnenstrahlen. Schon in ein paar Wochen wird das anders sein - denn wenn die Sonne früher aufgeht, dann fallen um diese Zeit keine sanften Lichtstrahlen durch die Zimmer, sondern da ist die Ecke, in der das Bett steht, hell erleuchtet. Eine volle Woche liegt hinter mir. Eine Woche voller Lärm, Kinderlachen und ihrer Tränen. Eine Woche Skepsis und fröhliches Augenglitzern und noch so vieles mehr. Eben eine Woche voller ...