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Gedankenstricke.

Kennt ihr das, wenn im Kopf einfach alles kreuz und quer und drunter und drüber fliegt? Wenn man nicht mal jeden Gedankenfetzen zu fassen bekommt. Wenn man keinen Gedanken zu Ende denken kann, da sich mittendrin ein anderer Gedanke zwischen schiebt. Wenn einen viele Dinge gleichzeitig beschäftigen, ist das wahrscheinlich relativ normal. Doch was kann man tun, wenn es nicht mal möglich ist, einen Gedankenfaden fertig zu denken?
Miteinander zu tun haben die einzelnen Gedankenfetzen auch nicht viel.

Selbstwert.
Zukunft.
Arbeit.
Tod.
Freundschaft.
Magersucht.
Kreativität. 
Liebe.
Studium.
Einsamkeit. 

Doch darüber reden funktioniert einfach nicht. Nicht jetzt. Nicht mit den Betreffenden Personen. Nicht mit denen, die gerade da sind. Nicht über diese Themen. Nicht über alles am Stück.
In einem Moment, in dem ich eigentlich gar nicht reden will, platzt etwas aus mir heraus. Ich erzähle ein paar Sachen. Tränen steigen mir in die Augen. Laufen runter. Fühle mich befreit von einigen Steinen, die ich mitschleppte. Doch vieles bleibt in mir. Ich weiß nicht, mit wem und wie ich über manches sprechen kann. Vielleicht probiere ich das. Irgendwann.

Geteiltes Leid ist auch scheiße- aber nicht mehr ganz so schlimm!

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