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Eine Sommerlektüre, die im Winter spielt, vom Frühling handelt und von Herbststimmung durchzogen ist!

Es heißt doch immer, "öfter mal was neues" nicht wahr?
Deswegen werde ich jetzt einen Post verfassen, wie ich ihn noch nie geschrieben habe. Denn wenn man ein Buch innerhalb von 24 Stunden komplett gelesen hat, dann zeugt das meiner Meinung nach von einer ziemlichen Qualität des Inhalts. Und dieses Buch möchte ich euch jetzt vorstellen.

Mija ist 17. Mija heißt eigentlich Mirjam. Und irgendwie ist sie lebendig.
Fee wäre auch 17. Fee heißt eigentlich Felicitas. Die Glückliche. Fees liebster Zeitvertreib ist Seelenschauen. Manchmal wäre Fee gerne ein ganz normales Erdenmädchen im Eisweltenland- wie Mija. Aber Fee sitzt irgendwo im Himmel. Hat sich eines Nachts still und heimlich auf die Reise gemacht, weg aus dem Eisweltenland. Doch Mija lebt immer noch dort. Im Eisweltenland. Alleine.
Doch plötzlich hält ein Duft nach Wind und Nüssen, nach Wald und frischer Luft Einzug in die große, sterile Villa. Felix ist 19. Und Felix bringt Wärme in das Eisweltenland. Und Laura steuert den Marmorkuchen bei, den, der gut gegen alles ist. Laura, Felix, Lena und die anderen helfen dabei, das "irgendwie" aus dem ersten Satz zu streichen... Es gibt eben doch Dinge, die besser sind, als Thymian!

Wen das neugierig gemacht hat, der kann ja einfach mal nach "Besser als Thymian" suchen...

Mich persönlich hat die Geschichte um Mija und Fee sehr berührt. Sie hat mich an Situationen aus meinem eigenen Leben erinnert. Sie gab mir ein bisschen Einblick in das Leben mancher Freunde, die, wie Mija, ziemlich einsam in ihrem eigenen Eisweltenland leben. Ich lernte einen tollen Weg kennen, mit dem Verlust eines unersetzlichen Menschen umzugehen. Und ich bekam Ideen, wie ich den Eisweltenkindern zur Seite stehen könnte, wie ich Seelenbilder deuten kann... Und ich begriff, dass Nullen Betrüger sind, Denn sie machen aus etwas viel mehr obwohl nur eine Ziffer dazu kommt...

Und am allermeisten machte mich das Buch stolz. Denn geschrieben wurde es von einer atemberaubenden Frau, einer, die ein bisschen ist wie Laura, mit einer Prise des Mannes mit der Stimme und die nach Heimat, Zitronenmelisse und Sternenglitzern riecht: meiner Mama!


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