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Der Herbst in mir

Es gibt Tage, an denen läuft irgendwie alles verkehrtherum. Oder einfach komisch. Den ganzen Tag war ich müde und lätschig. Könnte essen ohne Pause- kann mich auch nicht wirklich beherrschen, ebendies nicht zu tun. Habe keine Lust zu gar nix- bin dementsprechend produktiv. Meine Nachmittagsbeschäftigung fiel buchstäblich in die Wüste und jetzt ist halb elf und ich bin irgendwie das erste Mal heute wach. Relativ wach zumindest.

Also frage ich mich gerade, was mich so umtreibt... Das mit dem Essen ist ein monatliches Ding, das ist nicht schwer zu erklären.
Aber was macht meinem Kopf so voll und gleichzeitig irgendwie so leer, dass alles in allem nix rein und nix raus kommt und alles irgendwie verquer ist...
Eigentlich läuft mein Leben grade echt gut. Uni funktioniert gut, ich tue nicht so viel wie ich tun könnte, aber dennoch genug. Freundschaften wachsen und Hobbies verfestigen sich. Auch der Kontakt zu den "alten" Leuten bleibt bestehen und schöne Momente reihen sich aneinander.

Doch irgendwas fühlt sich falsch an. Es ist nichts, das präsent ist. Es ist nichts offensichtliches. Ein leichter, kühler Wind, der um mein Herz weht.

Zum Abschluss dieses, kurzen, Posts noch ein Gedicht vom guten alten Rilke:

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,als welkten in den Himmeln ferne Gärten;sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erdeaus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallenunendlich sanft in seinen Händen hält.

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