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Freundschaft im Schnee

Die Schneeglöckchen sind lange verblüht, auch Märzenbächer findet man nirgends mehr. Tulpen und Hyazinthen, blühende Obstbäume und fliegende Bienen- also nein, die eben nicht. Der Winter kam mitten im April über weite Teile Deutschlands herein. Ist doch komisch, oder?
Und genau dieses Aprilwetter findet sich auch, passend zum Monat, in meinem Leben, ja eigentlich auf der ganzen Welt wieder. Streit und Freude, Angst und Hoffnung, Krieg und Frieden, Wärme und Kälte- im doppelten Sinne... Wer soll da noch durchblicken? Was kann man tun?
Recht einfach sogar: Licht bringen, Glühwürmchen sein, du selbst sein und das Leben feiern.

Wenn jeder nur einem anderen ein Freund ist, so ist die ganze Welt befreundet...

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Ich rede, du hörst zu. Du redest, ich höre zu. Wir reden, du hältst mich. Wir reden, ich halte dich. Du bist da. Ich bin da. Echte Freundschaft.

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Brausepulver

Es ist Samstagmorgen, 06:54 Uhr, die Sonne geht gerade auf und ein paar Vogel(damen?) tauschen vor meinem Fenster den neuesten Klatsch und Tratsch aus. Ich liege im Bett, noch irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit und lausche dem Schauspiel. Irgendwann fangen die Kirchenglocken von Gegenüber an zu läuten - nanu, das tun die doch sonst immer erst um acht - und bringen mich ein bisschen weiter hinein in die Wirklichkeit. Ich beginne zu lächeln, denn ich genieße die Helligkeit, die noch nicht störend ist, sondern ein echtes, literarisches Wachkitzeln durch die ersten Sonnenstrahlen. Schon in ein paar Wochen wird das anders sein - denn wenn die Sonne früher aufgeht, dann fallen um diese Zeit keine sanften Lichtstrahlen durch die Zimmer, sondern da ist die Ecke, in der das Bett steht, hell erleuchtet. Eine volle Woche liegt hinter mir. Eine Woche voller Lärm, Kinderlachen und ihrer Tränen. Eine Woche Skepsis und fröhliches Augenglitzern und noch so vieles mehr. Eben eine Woche voller ...