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"Quack", sagte der Frosch und malte ein Wort

Ein Jahr, das sind 52 Wochen, 365 Tage, 8760 Stunden, 525600 Minuten, 31536000 Sekunden...
Und so verschieden, wie die Zahlen wirken, so unterschiedlich kann sich der Zeitraum auch anfühlen. Ich weiß vieles noch, was ein Jahr oder schon länger her ist, als ob es gestern gewesen wäre. Manches von letzter Woche habe ich schon vergessen.
Die Zeit und ihre Wahrnehmung ist ein Thema, das ich schon so oft zerdacht und verbastelt habe, das mich immer und immer wieder beschäftigt und an das Leben selbst erinnert. Denn die Zeit, die wir erleben, ist nichts anderes als das: Lebenszeit

Lebenszeit ist auch etwas, das ich hierfür verwendet habe, etwas, das ich hier dokumentiert habe.
Und du liest es.

Vielleicht das erste Mal, bist zufällig auf diese Seite gestoßen.
Vielleicht liest du hier immer wieder mal, schmökerst ein bisschen in meinen Gedanken.
Vielleicht liest du regelmäßig, bist an meinem Geschreibsel interessiert.

Doch nur eine, da bin ich mir sicher, nur Du kennst diesen Blog wahrlich besser, als ich. Denn du hast ihn gelesen, vom Anfang bis jetzt in nur wenigen Stunden. Eine Notiz mit Bleistift erinnerte mich daran und beschrieb mein Gefühl vor einem Jahr. Es war ein komisches Gefühl. Überhaupt einen weiteren Menschen aus meinem näheren Umfeld daran teilhaben zu lassen, dann aber zu erfahren, dass du all das gelesen hast, das hat mich schlichtweg vom Hocker gehauen!
Ob das wohl ein essenzieller Grund war?
Wenn man viel voneinander weiß, dann lernt man sich wohl einfacher und besser kennen...

Über ein Jahr bist du nun schon einer der wichtigsten Bestandteile meines Lebens. Von Anfang an warst du wichtig. Schon bald konnte ich mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen. Nach vier Wochen waren wir uns einig, es könnten auch vier Jahre hinter uns liegen. Und nun, ein Jahr später, hat sich irgendwie der Alltag eingeschlichen. Man kennt sich, man versteht sich, man weiß so vieles. Und doch stehen wir immer wieder vor neuen kleinen und großen Hindernissen und Erfahrungen. Lernen uns in immer anderen Situationen kennen. Im Positiven, wie im Negativen und doch finden wir uns immer wieder und haben- auch wenn wir dies nicht immer so ganz präsent im Kopf haben- doch immer die Gewissheit, einander nicht zu verlieren.

Was ich eigentlich sagen will, ist wohl einfach "Danke".
Für das vergangene Jahr mit allen Höhen und Tiefen, Helligkeiten und Dunkelheiten, Nähen und Fernen und dem ganzen Rest. Du bist die, die mich am besten kennt, der ich bedingungslos vertraue, zu der ich immer kommen kann. Du bist mein liebstes Glühwürmchen! Fei echt!

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