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Gedanken

"Wie geht´s dir?" fragst du mich als wir einen kurzen Moment alleine sind. Ich zucke mit den Schultern, denn ich weiß es nicht genau. Weiß nicht wie es mir geht. Fühle mich leer.
Als ich zurück frage, weichst du aus. Du sagst, es geht dir gut. Aber als ich dir in die Augen schaue, siehst du schnell zu Boden.
"Sei glücklich und genieße die Tage, die du mit deinen Freundinnen verbringst", sagt mir eine innere Stimme.
Aber ich kann es nicht. Ich versuche es mit einem breiten Grinsen zu überspielen. Während des Films denke ich nach, frage mich, wie es mir geht und finde keine Antwort.
Zwischendurch frage ich mich, ob ihr es merkt. K. ist ganz normal, ich glaube sie kauft es mir ab. Auch bei dir bin ich mir anfangs sicher, dass auch du nichts bemerkst. Doch dann fragst du mich und ich weiß, dass du es gespürt hast. Ich weiß, dass ich mich dir anvertrauen kann, dass ich dir vertrauen kann und du immer für mich da bist. Aber was soll ich sagen, wenn ich mich selbst nicht verstehe?

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Es ist Samstagmorgen, 06:54 Uhr, die Sonne geht gerade auf und ein paar Vogel(damen?) tauschen vor meinem Fenster den neuesten Klatsch und Tratsch aus. Ich liege im Bett, noch irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit und lausche dem Schauspiel. Irgendwann fangen die Kirchenglocken von Gegenüber an zu läuten - nanu, das tun die doch sonst immer erst um acht - und bringen mich ein bisschen weiter hinein in die Wirklichkeit. Ich beginne zu lächeln, denn ich genieße die Helligkeit, die noch nicht störend ist, sondern ein echtes, literarisches Wachkitzeln durch die ersten Sonnenstrahlen. Schon in ein paar Wochen wird das anders sein - denn wenn die Sonne früher aufgeht, dann fallen um diese Zeit keine sanften Lichtstrahlen durch die Zimmer, sondern da ist die Ecke, in der das Bett steht, hell erleuchtet. Eine volle Woche liegt hinter mir. Eine Woche voller Lärm, Kinderlachen und ihrer Tränen. Eine Woche Skepsis und fröhliches Augenglitzern und noch so vieles mehr. Eben eine Woche voller ...