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Musical

"Los los beeilt euch, ihr müsst auf die Bühne!!!" - "Wo sind die Wölfe?!?! Wo sind die Affen?!?!?!"
Rufe ich in den letzten Minuten immer wieder. Bald haben wir es geschafft sag ich mir immer wieder. Und dann steh ich auf der Bühne. "Einen ganz besonderen Dank gilt dem P-Seminar Musik!" ruft Frau S. ins Mikro und wir treten ins Rampenlicht. Ich Grinse. Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen. Es ist so hell, dass man grade noch so die ersten Gesichter erkennt, hell genug um zu sehen, dass der Saal randvoll ist. Aber zu dunkel um zu sehen, wo Freunde und Familie sitzen. Die ganze Anspannung der letzten Stunden fällt von mir ab, in dem Moment, als wir zu singen beginnen... "Locker vom Hocker und immer mit Spaß..." Unser Äquivalent zu "Probier´s mal mit Gemütlichkeit" Ich schaue zu den anderen und sehe, ihnen geht es genauso wie mir, alle strahlen und singen begeistert mit. Wir sind glücklich. WIr haben es geschafft. Wir haben zu vierzehnt ein ganzes Musical auf die Beine gestellt. Neue Freundschaften geschlossen und wieder ein paar mehr gefunden, die einem den Tag vermiesen können. Singen, Proben, Text üben, die Kids motivieren, mitzumachen, Lachen, Basteln...Das alles ist jetzt vorbei. Aber es war eine tolle Zeit. Ja, es war anstrengend, aber unvergesslich! *-*

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Es ist Samstagmorgen, 06:54 Uhr, die Sonne geht gerade auf und ein paar Vogel(damen?) tauschen vor meinem Fenster den neuesten Klatsch und Tratsch aus. Ich liege im Bett, noch irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit und lausche dem Schauspiel. Irgendwann fangen die Kirchenglocken von Gegenüber an zu läuten - nanu, das tun die doch sonst immer erst um acht - und bringen mich ein bisschen weiter hinein in die Wirklichkeit. Ich beginne zu lächeln, denn ich genieße die Helligkeit, die noch nicht störend ist, sondern ein echtes, literarisches Wachkitzeln durch die ersten Sonnenstrahlen. Schon in ein paar Wochen wird das anders sein - denn wenn die Sonne früher aufgeht, dann fallen um diese Zeit keine sanften Lichtstrahlen durch die Zimmer, sondern da ist die Ecke, in der das Bett steht, hell erleuchtet. Eine volle Woche liegt hinter mir. Eine Woche voller Lärm, Kinderlachen und ihrer Tränen. Eine Woche Skepsis und fröhliches Augenglitzern und noch so vieles mehr. Eben eine Woche voller ...