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Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance. Victor Hugo

Morgen geht es los. Ja, ich habe den Weg tatsächlich bis hier hin geschafft. Dreizehn lange Jahre. Höhen und Tiefen, Freundschaft, Mobbing, schlechte Noten, dann der Wechsel, Freunde, Spaß, Erinnerungen, gute Noten,... Und jetzt stehen mir die letzten Schritte bevor: das Abi, bzw. die Abiturprüfungen...
Ich habe die Unterstützung meiner Familie, viele Erfolgswünsche von flüchtigen Bekannten, Freunde in der gleichen Situation (und leider auch welche, die nicht daran denken), aber ja, ich habe Mut. Ich habe Ziele, erreichbare Ziele, die ich schaffen möchte, schaffen kann. Ich glaube an mich. Ich kann es schaffen. Denn danach wartet eine neue Welt auf mich. Ein Leben jenseits der Schule. Ein neues Leben.
Ja, die Zukunft macht mir Angst, aber ich freue mich auch gewaltig drauf. Ich weiß, dass ich zu einigen nach und nach den Kontakt verlieren werde.. Aber ich weiß genauso, dass viele nie ganz aus meinem Leben schwinden werden, und sich unsere Wege immer wieder kreuzen werden.
Ich bin gespannt, wo es mich hin treibt, wie meine erste Liebe wird, was ich studiere, wer bleiben wird, wie ich werden werde,..., was die Zukunft bringen wird.

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Ich rede, du hörst zu. Du redest, ich höre zu. Wir reden, du hältst mich. Wir reden, ich halte dich. Du bist da. Ich bin da. Echte Freundschaft.

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Es ist Samstagmorgen, 06:54 Uhr, die Sonne geht gerade auf und ein paar Vogel(damen?) tauschen vor meinem Fenster den neuesten Klatsch und Tratsch aus. Ich liege im Bett, noch irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit und lausche dem Schauspiel. Irgendwann fangen die Kirchenglocken von Gegenüber an zu läuten - nanu, das tun die doch sonst immer erst um acht - und bringen mich ein bisschen weiter hinein in die Wirklichkeit. Ich beginne zu lächeln, denn ich genieße die Helligkeit, die noch nicht störend ist, sondern ein echtes, literarisches Wachkitzeln durch die ersten Sonnenstrahlen. Schon in ein paar Wochen wird das anders sein - denn wenn die Sonne früher aufgeht, dann fallen um diese Zeit keine sanften Lichtstrahlen durch die Zimmer, sondern da ist die Ecke, in der das Bett steht, hell erleuchtet. Eine volle Woche liegt hinter mir. Eine Woche voller Lärm, Kinderlachen und ihrer Tränen. Eine Woche Skepsis und fröhliches Augenglitzern und noch so vieles mehr. Eben eine Woche voller ...