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Regen

Ich sitze im Religionsunterricht. Letzte Stunde. Habe keine Lust mehr. Möchte nach Hause. Schaue aus dem Fenster. Es regnet in Strömen. Auf einmal habe ich gar keine Lust mehr nach Hause zu kommen, denn ich müsste ja raus in den Regen, um zum Bus und vom Bus nach Hause zu kommen... Doch wohl oder übel, es klingelt. Aber mein Lehrer überzieht. Eine Minute, zwei Minuten... Nach fünfen lässt er uns raus.
Ich gehe zum Schließfach, hole meine Kopfhörer und laufe zum Bus.
Spüre den Regen in mein Gesicht prasseln. Kalte Tropfen, am Anfang wie kleine Glasscherben. Doch dann fühle ich mich plötzlich frei, ein bisschen erholt, die Hitze, die Anspannung des langen Schultages weicht von mir. Ich weiß, jetzt kann ich die restliche Arbeit schaffen. Und dann lächle ich.

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Jetzt ist es also soweit:  Ich ziehe aus. Freiheit . Angst . Hoffnung . Vermissen . Neuanfang . Freundschaft . Tränen. Liebe . Glück . Freizeit . Arbeit . Träume . Geld . Leben . Selbstständigkeit . Veränderung . 

Es ist vorbei.

Es ist vorbei . Ich hab mein Abitur .  Mit dem Schnitt von 2,1 bin ich auch ziemlich zufrieden .  All das, was ich in den letzten dreizehn Jahren durchgemacht habe, was ich erlebt habe, was ich verdrängt habe, was ich gerne  wieder erleben würde...  All das hat sich gelohnt .  Denn es war erfolgreich .  Und- zumindest die letzten 4 Jahre - waren echt toll ! So viele schöne Erlebnisse und Erinnerungen .  Neue, tolle Freunde . Freunde, von denen ich jetzt ein paar verlieren werde, weil sich unsere Leben nicht mehr kreuzen werden.  Freunde , von denen ich viele behalten werde, weil sie einfach in mein Leben gehören.  Freunde, die ich nie mehr her geben werde, weil ich mir ein Leben ohne sie absolut nicht vorstellen kann. Wie gehts jetzt weiter? Drei Monate frei. FSJ . Und dann? Ich hab keine Ahnung, aber ich denk mal, das klappt schon alles irgendwie.  Ja, im Moment bin ich optimistisch .  Ich krieg das ...

denn so jung komm` mer nemme zsamme!

ich wache auf weil die sonne mich an der nase kitzelt . dabei ist es erst halb acht. ich frage mich was sich mein körper dabei denkt jetzt wo er doch einmal so richtig ausschlafen könnte und gestern sogar auf einem konzert war also eigentlich müde sein müsste auch so nach der woche die hinter mir liegt. aber nein die sonne kitzelt mich an der nase und die vögel draußen vor dem fenster übertönen die vorbeifahrenden autos. jetzt sitze ich hier halb liegend im bett denke nach über all das was war was sein wird was ist was sein könnte was hoffentlich passiert und wundere mich wie es die sonne schafft tagtäglich oder zumindest beinah auf dieses weltgeschenen hinunterblickt und als stummer beobachter dabei bleibt. was hat sie wohl schon alles gesehen in ihren langen jahren die sie da oben am himmel wacht? viel schlechtes wohl doch auch tagtäglich gutes und schönes denn sind es nicht irgendwie die kleinen momente und bunten punkte im ...