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Einsamkeit? Egal.

Meine Gedanken schweifen immer wieder ab. Wenn ich versuche, mich auf etwas zu konzentrieren finde ich früher oder später immer wieder etwas, was meine Gedanken in ihre Richtung lenkt.

Irgendwie möchte ich bei ihr sein. sie in den Arm nehmen.
Ich weiß, wie scheiße es ihr geht. Wie voll ihr Kopf von Gedanken ist. So voll, dass kaum was anderes Platz hat. Und doch sind es andere, die da sind, wenn sie es wirklich braucht. Andere, die sie trösten, wenn sie weint. Die mit ihr alles durchstehen. Die sie verteidigen und für sie Partei ergreifen.

Warum ich es nicht bin? Weil ich zu weit weg wohne. Die falschen Fächer belegt habe. Zu feige bin. Zu oft in das "lustige" abrutsche, auch wenns eigentlich unpassend ist. Meine Angst, etwas falsch zu machen oder negativ aufzufallen, zu groß ist. Die dich mich kennen glauben vor allem das letzte nicht. "Du und Angst? Du sagst deine Meinung nicht? Das gibts doch nicht. Du bist doch immer so stark und stehst zu deiner Meinung!" Das wäre die allgemeine Reaktion, wenn ich sowas tatsächlich aussprechen würde.
Aber die wenigsten kennen die andre Seite von mir. Die, auf der ich einsam bin, mir jemanden wünsche, der bei mir ist und auch mich mal in den Arm nimmt. Einen, der mich zum reden bringt, immer für mich da ist, der hinter meine Maske schaut, merkt wenn es mir nicht gut geht. Jemand der das für mich ist, was ich für meine Freunde bin/ zu sein Versuche... Der Erfahrung nach schließt sich das jedoch aus...

Doch ich komm klar.
Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst.
Ich lebe mit der Einsamkeit.
Das ist schon alles ok.


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Stimme zeigen

Ich rede, du hörst zu. Du redest, ich höre zu. Wir reden, du hältst mich. Wir reden, ich halte dich. Du bist da. Ich bin da. Echte Freundschaft.

2014- Neues Jahr, neues... ?

Und schon ist das neue Jahr beinah eine Woche alt. 2014. Das Jahr, in dem sich so viel für mich ändern wird. Abitur. FSJ. Neue Freunde. Die alten nicht verlieren. Das letzte mal ein Alter mit 1 vorne dran. Die Ferien waren toll. Bisher. Jetzt heißt es lernen und Bewerbungen schreiben. Noch 5 Klausuren dieses Halbjahr. Zwei davon in Abiturfächern. Die Zukunft steht beinahe vor meiner Tür. In einem halben Jahr ist sie da. Dann heißt es, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Eingeleitet wird sie von einem hoffentlich unvergesslichen Urlaub mit meinen beiden besten Freundinnen quer durch Deutschland. Freu ich mich auf dieses Jahr? Ja. Hab ich Angst davor? Ja. Bin ich bereit? Ja.

Cut. and. go.

Der Lebensabschnitt Schule ist geschafft. Gestern bekamen wir unsere Abiturzeugnisse und hatten den Abiball. Ein wunderschöner Tag. Dennoch verbrachte ich gerade den Abend mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn in dieser Konstellation, die wir die letzten Jahre hatten, in der wir uns kennen- und lieben lernten, werden wir ab jetzt immer seltener zusammentreffen. Jede geht ihren Weg. Jede lebt ihr Leben. Und wie oft sich unsere Wege kreuzen werden, das entscheidet das Schicksal für mich. Und morgen geht es ab in den Urlaub. Mit meinen beiden besten Freundinnen. Ja ihr lest richtig. Wir sind zu dritt.Zwei Wochen, drei Frauen, vier Städte. Ja, es wird viele Herausforderungen geben. Wir müssen reden. Jede muss sich so viel zurück nehmen, dass es für die anderen ok ist, aber muss so deutlich da bleiben, dass sie nicht untergeht. Das wird unglaublich schwer werden. Es wird Zickereien geben. Aber ich hoffe so sehr, dass wir am Ende der beiden Wochen auf zwei wunderschöne Ur...