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Kein Schmetterling im Januar

"Am Anfang war das Wort" hat mal irgendein schlauer Mensch festgestellt. Ob das stimmt, das weiß ich nicht. Aber Worte sind bedeutsam. Da kann mir wohl jeder zustimmen. Ein Bild sagt mehr, als tausend Worte, das stimmt. Doch wenige Worte können ausreichen um vieles zu verändern.
Worte können Farbkleckse im Alltagsgrau sein.
Worte können Salz in offenen Wunden sein.
Worte können Poesie sein.
Worte können ganze Nachrichten umfassen.
Worte können spitz sein wie ein Pfeil.
Worte können Leben retten.
Worte können vieles sein, wenn sie ausgesprochen oder aufgeschrieben werden. Manchmal ist genau das der schwere Schritt. Manchmal wäre alles so einfach, wenn man den Buchstabensalat in seinem Kopf sortieren und ausdrücken könnte. Manchmal wäre alles so einfach, wenn man nicht alles sagt, das einem auf der Zunge liegt. Und manchmal wäre alles so einfach, wenn man nicht alles zu hören bekommt, was andere sagen.
"Aus ich wechsel die Saiten wird ich wechsel die Seiten- ich sprech von meiner Gitarre und du von falscher Loyalität"
Worte. Sprache. Tolle Erfindung.
Worte. Sprache. Doofe Erfindung.

Wie mans macht, macht mans falsch- und eigentlich sollte ich jetzt wirklich mal lernen!


Doch eigentlich würde ich am liebsten auf und davon. Einfach aussteigen aus der Welt. Eigentlich.

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Stimme zeigen

Ich rede, du hörst zu. Du redest, ich höre zu. Wir reden, du hältst mich. Wir reden, ich halte dich. Du bist da. Ich bin da. Echte Freundschaft.

2014- Neues Jahr, neues... ?

Und schon ist das neue Jahr beinah eine Woche alt. 2014. Das Jahr, in dem sich so viel für mich ändern wird. Abitur. FSJ. Neue Freunde. Die alten nicht verlieren. Das letzte mal ein Alter mit 1 vorne dran. Die Ferien waren toll. Bisher. Jetzt heißt es lernen und Bewerbungen schreiben. Noch 5 Klausuren dieses Halbjahr. Zwei davon in Abiturfächern. Die Zukunft steht beinahe vor meiner Tür. In einem halben Jahr ist sie da. Dann heißt es, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Eingeleitet wird sie von einem hoffentlich unvergesslichen Urlaub mit meinen beiden besten Freundinnen quer durch Deutschland. Freu ich mich auf dieses Jahr? Ja. Hab ich Angst davor? Ja. Bin ich bereit? Ja.

Cut. and. go.

Der Lebensabschnitt Schule ist geschafft. Gestern bekamen wir unsere Abiturzeugnisse und hatten den Abiball. Ein wunderschöner Tag. Dennoch verbrachte ich gerade den Abend mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn in dieser Konstellation, die wir die letzten Jahre hatten, in der wir uns kennen- und lieben lernten, werden wir ab jetzt immer seltener zusammentreffen. Jede geht ihren Weg. Jede lebt ihr Leben. Und wie oft sich unsere Wege kreuzen werden, das entscheidet das Schicksal für mich. Und morgen geht es ab in den Urlaub. Mit meinen beiden besten Freundinnen. Ja ihr lest richtig. Wir sind zu dritt.Zwei Wochen, drei Frauen, vier Städte. Ja, es wird viele Herausforderungen geben. Wir müssen reden. Jede muss sich so viel zurück nehmen, dass es für die anderen ok ist, aber muss so deutlich da bleiben, dass sie nicht untergeht. Das wird unglaublich schwer werden. Es wird Zickereien geben. Aber ich hoffe so sehr, dass wir am Ende der beiden Wochen auf zwei wunderschöne Ur...