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Virtuelles Papier

Manchmal reicht ein Kaffee, um sich selbst zu finden.

Ich.

Über meiner Tasse.
Das Handy in der Hand.
Schreibend.
Mangels Papier.

Um mich herum Menschen.

Paare.
Freundinnen.
Frisch Verliebte.
Lerngruppen.
Familien.
Alte Freunde.

Alle reden. Plappern. Quatschen. Ratschen.  Schnacken. Teilen. Nähe. Distanz. Vertrautheit. Fermdheit. Den Tisch glücklicherweise und leider zwischen den Menschen. Essen vor ihnen oder auch die Tasse, in der man sich verstecken kann.

Vor mir mein Kaffee.
Ich verstecke mich nicht darin.
Ich sitze ganz offen und schaue in die Runde.
Lausche den Gesprächen und blicke forschend in die Runde.

Meine Gedanken flattern weg. Musik im Kopf. Vorfreude. Genuss. Ruhe im Chaos. Ganz bei mir. Ganz ich. Ganz hier.

Ein Schmunzeln liegt auf meinen Lippen. In meinem Kopf leere Seiten, die sich der Zukunft zuwenden. Ich bin da. Es ist gut. Es wird gut werden.

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Stimme zeigen

Ich rede, du hörst zu. Du redest, ich höre zu. Wir reden, du hältst mich. Wir reden, ich halte dich. Du bist da. Ich bin da. Echte Freundschaft.

2014- Neues Jahr, neues... ?

Und schon ist das neue Jahr beinah eine Woche alt. 2014. Das Jahr, in dem sich so viel für mich ändern wird. Abitur. FSJ. Neue Freunde. Die alten nicht verlieren. Das letzte mal ein Alter mit 1 vorne dran. Die Ferien waren toll. Bisher. Jetzt heißt es lernen und Bewerbungen schreiben. Noch 5 Klausuren dieses Halbjahr. Zwei davon in Abiturfächern. Die Zukunft steht beinahe vor meiner Tür. In einem halben Jahr ist sie da. Dann heißt es, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Eingeleitet wird sie von einem hoffentlich unvergesslichen Urlaub mit meinen beiden besten Freundinnen quer durch Deutschland. Freu ich mich auf dieses Jahr? Ja. Hab ich Angst davor? Ja. Bin ich bereit? Ja.

Cut. and. go.

Der Lebensabschnitt Schule ist geschafft. Gestern bekamen wir unsere Abiturzeugnisse und hatten den Abiball. Ein wunderschöner Tag. Dennoch verbrachte ich gerade den Abend mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn in dieser Konstellation, die wir die letzten Jahre hatten, in der wir uns kennen- und lieben lernten, werden wir ab jetzt immer seltener zusammentreffen. Jede geht ihren Weg. Jede lebt ihr Leben. Und wie oft sich unsere Wege kreuzen werden, das entscheidet das Schicksal für mich. Und morgen geht es ab in den Urlaub. Mit meinen beiden besten Freundinnen. Ja ihr lest richtig. Wir sind zu dritt.Zwei Wochen, drei Frauen, vier Städte. Ja, es wird viele Herausforderungen geben. Wir müssen reden. Jede muss sich so viel zurück nehmen, dass es für die anderen ok ist, aber muss so deutlich da bleiben, dass sie nicht untergeht. Das wird unglaublich schwer werden. Es wird Zickereien geben. Aber ich hoffe so sehr, dass wir am Ende der beiden Wochen auf zwei wunderschöne Ur...